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Schnäppchen Markt | |
Schnäppchen MarktInzwischen ist aus der Vermutung eine traurige Gewissheit geworden: Die fetten Jahre sind endgültig vorbei. Das Geld der Verbraucher sitzt bei Weitem nicht mehr so locker wie früher und Geiz ist in diesen Tagen geiler denn je. Der Konsument überlegt sich genau, wofür er sein Geld ausgibt und ist in gewissem Umfang auch bereit, auf Markenware zu verzichten. Und der Einzelhandel reagiert auf diese Entwicklung mit verschiedenen neuen Strategien. Es entstehen beispielsweise Einkaufstempel auf der grünen Wiese, in denen man regelmäßig mehr Geld ausgibt als vorgesehen. Eine andere Entwicklung sind die Expansionen der so genannten Schnäppchenmärkte in ganz Deutschland. Diese Schnäppchenmärkte arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip. Die angebotene Ware (in der Regel Non-Food-Artikel) stammt meistens aus Insolvenzen, aus Überproduktionen und aus alten Lagerbeständen. Daher ist bereits der Einkaufspreis sehr günstig und die Artikel können dadurch auch günstig weiterverkauft werden. Die Gewinnspanne für das Unternehmen bzw. den Händler liegt in solchen Schnäppchenmärkten bei mageren 15% - 20%. Als Ausgleich dafür ist das Angebot in einem Schnäppchenmarkt sehr umfangreich und auf den ersten Blick fast unüberschaubar. Der fehlende Gewinn bei der Handelsspanne wird durch den Verkauf entsprechend großer Mengen ausgeglichen. In den Schnäppchenmärkten steht also eher die Quantität im Vordergrund. Das bedeutet aber nicht, dass die angebotenen Produkte und Artikel automatisch von minderer Qualität sind. Nicht selten entspricht die Ware der Schnäppchenmärkte der von den Markenartikeln her bereits gewohnten Qualität. Außerdem weis jeder, dass man bei Markenartikeln einen Teil des Preises alleine für den guten Namen ausgibt. Diese Problem gibt es bei Schnäppchenmärkten nicht. |
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